Das 2. Salon-Treffen barg ein ganz besonderes Highlight: Maik hat mit uns Aufstellungsarbeit gemacht und diese mit den Entwicklungsebenen kombiniert. Hintergrund war der Wunsch, sich einem wirklich komplexen, theoretischen Thema, nämlich Spiral Dynamics mit seinen Entwicklungs-/Werteebenen, einmal auf andere, nicht-kognitive Weise zu nähern.
Was wir dabei erlebt haben, darüber berichten Maik und Pilar in unserem Podcast zu diesem 2. Salontreffen.
Hier das Vorgehen in einer kurzen Zusammenfassung:

  1. In kleinen Teams stellt eine Person kurz eine persönliche Herausforderung oder Intention vor.
  2. Sie wählt dann bestimmte Entwicklungsebenen (archaisch, magisch, egozentrisch, mythisch, rational, pluralistisch, integral, holistisch) aus, deren Perspektive sie für relevant hält mit Blick auf die Herausforderung/Intention.
  3. Die Person bittet die anderen Teammitglieder, eine der Ebenen-Rollen einzunehmen und die Aufstellung kann beginnen.
  4. Sie erfolgt non-verbal für ca. 5 Minuten, in denen alle “Ebenen” sich intuitiv entsprechend ihrer Perspektive, ihres Weltbildes usw. verhalten.
  5. In der nun folgenden Auswertungsrunde berichtet jede “Ebene”, wie sie die Aufstellung erlebt und warum sie sich wie verhalten hat.
  6. Abschließend bekommt die fallgebende Person Gelegenheit, für sich Schlüsse aus dem Erlebten zu ziehen.

Ein wirklich tolles Experiment, das gezeigt hat, wie vielfältig die Möglichkeiten menschlichen Lernens, Verstehens und Entwickelns jenseits des Verstandesgebrauchs sind.
Natürlich kann ein kleines Wissenspolster nicht schaden und so gab es vor der Aufstellung einen kleinen Input zum Thema Spiral Dynamics / Entwicklungsebenen. Hierzu ist ein weiterer Podcast in Planung, so dass wir es an dieser Stelle bei den Flipcharts belassen:

Meditiert haben wir dieses Mal mit einer Herzkohärenz-Übung – dazu gibt es ein schönes Zitat von Rollin McCraty, der sagt: „Kohärenz ist der Zustand, in dem Herz, Verstand und Gefühle energetisch verbunden zusammenarbeiten. In diesem Zustand bildet sich Resilienz – in der sich die persönliche Energie steigert, nicht verbraucht – die mehr Energie zur Verfügung stellt, um Absichten und harmonische Zustände zu verwirklichen.“

Die Herzkohärenz-Meditation eignet sich sehr gut zum Abbau von innerer Unruhe und Stress, indem wir unsere Atmung auf einen von uns selbst bestimmten langsamen Rhythmus einstellen, und dadurch unseren Herzschlag verlangsamen. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Herzkohärenz, also ein harmonischer, gleichförmiger Herzrhythmus, zu mehr Stressresistenz und innerer Ausgeglichenheit führt.
Ab jetzt könnt Ihr alle Meditationen im Podcast nachhören, viel Freude dabei!

Zitate:

“Die beste Definition von Entwicklung besteht für mich darin, dass das Subjekt einer Stufe zum Objekt des Subjekts der nächsten Stufe wird.” Robert Keagan

Links:

Dazu passt:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.